Aufgrund der allgemeinen demografischen Entwicklung machen Gemeindemitglieder im Alter ab 65 Jahren inzwischen einen großen Teil der Gemeinden aus.
Viele von ihnen haben aktiv das Gemeindeleben geprägt, zur Gottesdienstgestaltung beigetragen und sich um die Kinder- und Jugendarbeit gekümmert. Viele dieser Altersgruppe sind wegen der Altersgrenze aus aktiven Ämtern und Diensten ausgeschieden, bringen sich aber weiter in die Gemeindearbeit ein. Durch ihre Lebens- und Glaubenserfahrungen sind sie ein wichtiges Element im Gemeindeleben.
Im fortgeschrittenen Alter mit zunehmenden gesundheitlichen Einschränkungen, erfahren die Senioren in unserer Kirche eine besondere Fürsorge wie auch eine seelsorgerische Begleitung. Spezielle Zusammenkünfte und auch Gottesdienste bilden in vielen Gemeinden eine Möglichkeit der Gemeinschaftspflege. Diese Treffen dienen dem Gespräch und Gedankenaustausch über Freuden und Sorgen des Alltags. Geistliche Impulse und Gesang sowie Kaffee und Kuchen oder Schnittchen sorgen für das Allgemeinwohl. Auch auf Bezirksebene finden sich Senioren zusammen. Ausflüge mit Besichtigungen lassen sie erleben, dass sie nicht vergessen sind und nicht auf dem „Abstellgleis“ stehen.
Amtsträger besuchen auf Wunsch die betagten Gemeindemitglieder in den Senioren- und /oder Pflegeheimen und feiern mit ihnen das Heilige Abendmahl, falls diese die Gottesdienste nicht mehr besuchen können.
Die Neuapostolische Kirche bietet ihren Mitgliedern auch die Möglichkeit an, an Gottesdiensten per Telefon- und per Internet teilzunehmen. Das Angebot richtet sich insbesondere an kranke Gläubige, die das Haus nicht verlassen können. Die Anmeldung zur Teilnahme an der Übertragung wird von Verantwortlichen in den zuständigen Gemeinden übernommen.