Am Sonntag, den 24. August 2025, fand in der Gemeinde Bad Wörishofen ein festlicher Gottesdienst anlässlich der Silberhochzeit von Priester Martin van Wasen und seiner Frau Kirsten statt.
Bezirksvorsteher Klaus Keck leitete diesen besonderen Gottesdienst und stellte das Bibelwort aus Habakuk 2, 20 in den Mittelpunkt: „Aber der Herr ist in seinem heiligen Tempel. Es sei stille vor ihm alle Welt!“
Zu Beginn erinnerte der Bezirksvorsteher daran, dass Gott da sei, er sei gegenwärtig. Er habe zugesagt: „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“ (Matthäus 18,20), wir dürfen seine Nähe spüren. Wir erleben Glaubensgemeinschaft, Wort-Gemeinschaft und Abendmahlsgemeinschaft.
Der Tempel, so führte Bezirksvorsteher Keck aus, repräsentiert die Kirche Christi, in der Christus durch den Heiligen Geist wirke. Sie gebe jedem Menschen die Möglichkeit in die ewige Gemeinschaft mit Jesus Christus zu gelangen.
In seiner Predigt erwähnte der Bezirksvorsteher zwei Vorbilder aus der Heiligen Schrift, die den heiligen Tempel und Gott in den Mittelpunkt ihres Lebens gestellt haben:
Er erwähnte Jesus als zwölfjährigen Jungen im Tempel, der sich ganz dem Willen seines Vaters hingab: „Wusstet ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?“ (Lukas 2,49), sowie Hannah, die im hohen Alter nicht vom Tempel wich und Gott mit Fasten und Beten diente (Lukas2,36). Diese Beispiele zeigen, wie wichtig es sei, Gott Raum zu geben und sich ihm in Stille zuzuwenden.
In seiner weiteren Predigt ging Bezirksvorsteher Keck auf den zweiten Teil des Textwortes ein: „Es sei stille vor ihm alle Welt!“
Er ermutigte die Gemeinde, sich immer wieder Zeiten zur inneren Ruhe zu nehmen, um über die eigene Beziehung zu Gott und das eigene Heil nachzudenken. Gerade im Trubel des Alltags und in den verschiedenen Lebensphasen sei es bedeutsam, vor Gott still zu werden und sich auf ihn einzulassen.
Im Anschluss an seine Predigt wurde Diakon Büttner zu einem Predigtbeitrag aufgerufen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls wurde dem Jubelpaar der Segen zur Silberhochzeit gespendet.
Der Gottesdienst wurde vom Chor und einem Duett musikalisch umrahmt.
Der Bezirksvorsteher beendete Gottesdienst mit Gebet und Segen.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurde die Gemeinde vom Silberhochzeitspaar zu einem kleinen Umtrunk eingeladen.