Am Sonntag, den 19. April fand für die beiden Gemeinden Babenhausen und Illertissen die Konfirmation von vier jungen Christen durch Bezirksvorsteher Klaus Keck statt.
Im Mittelpunkt des Konfirmationsgottesdienstes stand das Wort aus Matthäus 10,32: „Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel.“
Zur Aufforderung des Bekennens führte Bezirksvorsteher Keck aus, dass nur derjenige jemanden bekennen könne, der ihn auch kenne. Kennenlernen setze Begegnung voraus. Am Beispiel bekennender Fußballfans verdeutlichte er, dass diese über das sprechen, was sie bewegt – ebenso sollen Christen über Jesus sprechen. Eine weitere Voraussetzung sei das Zuhören, wie es in Jesu Wort zum Ausdruck kommt: „Meine Schafe hören meine Stimme.“ Bekennen zeige sich zudem in der Anteilnahme am Nächsten und darin, Menschen zu integrieren statt auszugrenzen. An die Erwachsenen gewandt wünschte er ein Bekennen der Gemeinde, indem sie die Konfirmanden in Liebe an- und aufnehmen.
Der stellvertretende Bezirksvorsteher Markus Rehle machte den Konfirmanden bewusst, dass die Grundlage ihres heutigen Hierseins das Bekenntnis anderer sei, insbesondere das ihrer Eltern, die ihnen Vorbilder im Glauben waren.
Priester Jörg Höpfl, Jugendbeauftragter im Bezirk Memmingen, betonte in Anlehnung an das Sprichwort „Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist“, dass es prägt, wenn man bei Jesus bleibe.
Im Anschluss an die Feier des Heiligen Abendmahls traten die Konfirmanden vor den Altar, legten ihr Konfirmationsgelübde ab und empfingen den Konfirmationssegen.
Nach dem Gottesdienst bestand Gelegenheit für alle Anwesenden, ihre Glück- und Segenswünsche zu überbringen.