Am Donnerstag, den 23.07.2026, besuchte Apostel Volker Keck begleitet von Bischof Jürgen Gründemann die Gemeinde Bad Wurzach. Eingeladen waren die Gemeinden Aitrach und Leutkirch.
Den Gottesdienst stellte Apostel Keck unter das Wort aus Markus 11,17a „Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: 'Mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker'". Er stellte die verschiedenen Gedanken zu dem, was ein Bethaus sei, ins Zentrum seiner Predigt und führte folgende Gedanken aus:
Bethaus, nicht Handelshaus
Handelshaus wäre, wenn ich frage: Gott, das habe ich für dich getan, was bekomme ich nun dafür? Was ist mein Lohn, was ist mein Segen?
Gott hat mit uns keinen Handel, sondern einen Bund geschlossen. Bethaus bedeutet: Gott liebt dich!
Bethaus, nicht Räuberhöhle
Räuber verstecken sich. Denn sie fürchten, eingesperrt und bestraft zu werden.
Bekenne ihm deine Sünden. Bethaus bedeutet: Fürchte dich nicht!
Bethaus, nicht Ort der Routine
Aus der Routine musste man damals ein Opfer bringen. Aber da war keine Freude und kein Herz dabei. Der Gottesdienst darf zwar zur festen Gewohnheit gehören, sollte aber niemals gewöhnlich werden.
Bethaus bedeutet: Mit ganzem Herzen beten und aus Liebe und Dankbarkeit Opfer bringen!
Bethaus für alle Völker
Jede Gemeinde ist eine Mischung aus unterschiedlichen Kulturen, Traditionen, Gewohnheiten und Meinungen.
Bethaus bedeutet: Christus Einheit in Vielfalt – Platz für jeden!
Der Gottesdienst wurde durch einen gemeinsamen Chor musikalisch umrahmt.