Unter Berücksichtigung der Abstandsregeln führte Bischof Jürgen Gründemann einen Festgottesdienst in Aitrach durch.
Der Gottesdienst am Sonntag, den 12.07.2020, hatte zwei Schwerpunkte. Zum einen das zweite Gebot, zum anderen die Diamantene Hochzeit.
„Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen“. Dabei, so der Bischof, ginge es zuerst darum, wie man selber mit dem Gebot umgehe. Ist es ein persönliches Anliegen den Namen des Herrn zu heiligen und nicht leichtfertig damit umzugehen? Dabei könne man sich ein Beispiel an Jesus Christus nehmen. Jesus Christus stellte seinen Vater als den liebenden, gnädigen und barmherzigen Gott vor. Es gehe nicht darum eine überzogene Frömmigkeit zu zeigen, jedoch um das Bewusstsein im Denken, Reden und Handeln den Namen Gottes zu ehren und besonders achtsam damit umzugehen.
In seiner Ansprache an das Diamantene Hochzeitspaar sprach Bischof Gründemann von sechzig Jahren, in denen sich beide aufeinander verlassen konnten. Auch wenn in den gemeinsamen Zeiten einmal ein Tal durchschritten werden musste, so konnten sich beide auf Gott verlassen. Beide hätten viele Jahre dem Herrn gedient. Als Bibelwort gab der Bischof den beiden Philemon 4 mit auf den weiteren Weg: "Ich danke meinem Gott allezeit!"
Musikalisch wurde der Gottesdienst von Orgel und Querflöte begleitet.