Apostel Bauer führte am Mittwoch, den 16. März, in Babenhausen einen Gottesdienst durch mit dem Wort aus dem ersten Buch Mose Kap.
21, Vers 19: "Und Gott tat ihr die Augen auf, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und tränkte den Knaben."
Zu Beginn des Gottesdienstes ging der Apostel auf die damalige Begebenheit aus der das Textwort stammte ein: Gott sagte zu Abraham, dass sein erstgeborener Sohn, Ismael, Vater eines großes Volkes werden sollte. Hagar und Ismael befanden sich dann aber in einer lebensbedrohlichen Situation als sie in die Wüste geschickt wurden und kein Wasser mehr hatten. Ein Engel musste ihnen den Brunnen mit dem Wasser zeigen, den sie ohne seine Hilfe nicht sahen.
Der Apostel übertrug dieses Ereignis in die heutige Zeit: Wenn Gott uns eine Zusage macht hält er diese auch ein, auch wenn das Vertrauen darauf einmal schwindet. Die Hilfe ist da, aber man sehe sie oft nicht. Gott muss uns manchmal die Augen öffnen, damit wir diese Hilfe sehen. "Die allergrößte Hilfe liegt für uns immer im Opfer Jesu Christi!", betonte der Apostel. Das möge uns immer bewusst sein.
Zur Predigtbeigabe wurde Hirte Zech aus der Gemeinde Mindelheim an den Altar gerufen.
Zu dem Gottesdienst war auch die Gemeinde Krumbach eingeladen. Der gemischte Chor aus beiden Gemeinden umrahmte den Gottesdienst musikalisch.