Am Karfreitag, den 3. April 2026, besuchte Apostel Volker Keck die Gemeinde Illertissen. Den Gottesdienst stellte er unter das Wort aus Johannes 19, 30: „Da nun Jesus den Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht. Und neigte das Haupt und verschied.“
An diesem kirchlichen Feiertag, zu dem auch die Gemeinden Babenhausen, Krumbach und Vöhringen eingeladen waren, wurden während der Bibellesung die Verse 22-39 aus Markus 15 vorgetragen. Diese schildern das Geschehen der Kreuzigung Jesu.
Aus dem Text der Bibellesung sei deutlich zu erkennen, dass Jesus Mensch war, erläuterte Apostel Volker Keck in seiner Wortverkündigung. Dies zeige sich in seinem Rufen an den Vater: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ oder an seiner Bitte: „Wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorüber gehen.“
Die Ereignisse an Karfreitag und Ostern seien keine Zufälligkeiten, sondern heilsnotwendiges Geschehen gewesen. Niemand habe Macht über Jesus Leben. Jesus selbst sagte, ich selber lasse es. Es gebe keine größere Liebe, als für jemanden das Leben zu lassen.
Die Worte Jesu „Es ist vollbracht“ gründen hierauf:
Nach der Kreuzigung ging Jesu in die jenseitige Welt. Dies zeige, sein Opfer gelte nicht allein den Lebenden, sondern ebenso den Toten.
Der Apostel wandte sich auch an alle, die aktuell ein Kreuz zu tragen haben. Er gab die Zuversicht, es bleibe nicht bei der sprichwörtlichen persönlichen Karwoche, es komme der Ostermorgen.
Bezirksvorsteher Klaus Keck verwies in seinem Wortbeitrag auf Jesu vorletzte Worte „mich dürstet“. Wie sehe es mit dem Verlangen der Gläubigen aus - dürstet ihnen nach Vollendung und Gemeinschaft mit Gott? Sie sollten mit grenzenlosem Gottvertrauen und Glauben antworten.
In diesem Gottesdienst spendete der Apostel auch das Sakrament der Heiligen Versiegelung mehreren Kindern aus den Gemeinden.
Die Feierstunde wurde von Orchester und einem gemeinsamen Chor musikalisch umrahmt.