Seinen ersten Gottesdienst im Bezirk Memmingen führte der neu ordinierter Apostel Volker Keck am 18. August in Aitrach für die Gemeinden Aitrach, Bad Wurzach, Leutkirch und Kirchdorf durch. Begleitet wurde er von Bischof Jürgen Gründemann, Bezirksvorsteher Klaus Keck sowie allen Vorstehern des Bezirks, die mit ihren Frauen nach Aitrach eingeladen waren.
Dem Gottesdienst lag das Wort aus 2. Timotheus 2, 5 zu Grunde: „Und wer einen Wettkampf bestreitet, erhält den Siegeskranz nur, wenn er nach den Regeln kämpft.“
Anders als bei den olympischen Spielen, die vor wenigen Tagen in Paris endeten, möchte der Heiland Jesus Christus alle als Gewinner sehen. Der Kampf um das Heil sei kein Wettbewerb zwischen Gläubigen, bei dem nur die Besten errettet würden. Um das Ziel zu erreichen, um zu gewinnen, müsse ein Athlet zielstrebig sein, sich ständig anstrengen und über sich hinauswachsen. Außerdem müsse er sich große Disziplin auferlegen – sein ganzes Leben sei vom Wettbewerb bestimmt. Dies sei auch notwendig, um das Heil zu erlangen. Der Athlet müsse die Regeln des Wettkampfs einhalten. Gott habe eine Reihe von Regeln aufgestellt, die beachtet
werden müssen, um errettet zu werden. Die Regeln für „unseren“ Wettkampf seien Glaube, Demut, Liebe zu Gott und Nächstenliebe sowie Einheit.
Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes dienten Bischof Jürgen Gründemann und Bezirksvorsteher Klaus Keck mit.
Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Chor der vier Gemeinden und dem Orgelspieler umrahmt.