Am Sonntag, den 11.05.2025 (Muttertag), diente Bischof Gründemann in Memmingen. Die Gemeinden Aitrach, Babenhausen, Bad Wurzach, Kirchdorf und Leutkirch waren ebenfalls dazu eingeladen.
Seinem Dienen legte der Bischof das vom Bezirksapostel mitgebrachte Wort aus Matthäus 19, 16 zu Grunde: „Und siehe, einer trat zu ihm und sprach: Meister, was soll ich Gutes tun, damit ich das ewige Leben habe?“
Zunächst ging Bischof Gründemann auf das Lied der Sänger, auf die Textpassage „weise mir Herr deinen Weg“ ein. Impuls: Wegweisung unseres Gottes ist immer da. Setzen wir uns auch mit den Wegen, dir er gibt, auseinander?
Ein Gedanke zum Muttertag sei, dass wir nicht einen Tag im Kalender benötigen um unsere Liebe zum Ausdruck zu bringen – es möge doch „Grundhaltung des Herzens“ sein.
Auf das vorgelesene Textwort eingehend sagte der Bischof, dass Jesus dem fragenden Jüngling gleich dreifach geantwortet habe:
Zu weiteren Predigtbeiträgen wurden die Bezirksvorsteher Markus Rehle und Klaus Keck gebeten.
In der Liebe begegnen und in die Nachfolge treten kann auch bedeuten einmal seinen Standpunkt verlassen zu müssen. Die Tiefe der Gebote könne auch im Katechismus erfahren werden. Gutes gelinge, wenn die Dankbarkeit immer im Vordergrund stehe.
Vor der Feier des Heiligen Abendmahl verwies der Bischof noch auf das Vorbild der Kinder. Er habe die Liebe, Freude und Dankbarkeit aus Ihren Herzen gespürt, und erwähnte die Gegebenheit wie Jesus eins der Kinder in den Mittelpunkt stellte.
Nach Gebet und Schlußsegen erfreute musikalisch noch der Chor und Kinderchor, sowie das Bezirksorchester während der Verabschiedung.