Erstmals seit Beginn der Pandemie konnten am Donnerstagabend, den 01.07.2021 , auch wieder Gläubige aus der Nachbargemeinde Krumbach an dem Wochengottesdienst teilnehmen. Dieser wurde von Bischof Gründemann in der Kirche in Illertissen durchgeführt.
Bischof Gründemann stützte seine Predigt auf das Bibelwort „Die Elenden sollen essen, dass sie satt werden; und die nach dem Herrn fragen, werden ihn preisen; euer Herz soll ewiglich leben.“ aus Psalm 22,27.
Die Einstimmung auf die Predigt erfolgte an der Orgel mit dem Lied Nr. 373 „Herr mein Leben, es sei dein“ aus dem Gesangbuch. Bischof Gründemann rückte zu Beginn den Gottesdienstteilnehmern ins Bewusstsein, dass die Aussagen im verklungenen Lied leicht gesungen seien, jedoch Menschen oft ein „Eigenleben“ führen würden. Gradmesser dafür seien Entscheidungen, die im Leben oft anstehen. Werden diese alleine getroffen, oder Gott mit einbezogen - z.B. im Gebet? Jesu habe zu seiner Zeit als Mensch viel mit dem Vater gesprochen. Das wollen auch die Gläubigen tun.
Dann stellte er heraus, dass sich Menschen im Leben oft alleine, nicht verstanden, abgelehnt oder von Misserfolg verfolgt fühlen. Gläubige können Gott immer vertrauen. Christus ist immer für sie da, er wirke und helfe immer. Als biblisches Beispiel erlebte dies der Hauptmann Kornelius (Apg 10). Die Gläubigen sollten wie dieser zulassen, dass Gott bei ihnen so wirken könne. Auch sie wollen Jesu so suchen und als Maßstab und Orientierung nehmen.
Vor der Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahles wurde Bezirksevangelist Rehle um einen Wortbeitrag gebeten.