In Memmingen fand am dritten Advent ein Gottesdienst mit Feier der Heiligen Wassertaufe statt. Der Gottesdienst wurde musikalisch vom Orchetser umrahmt.
Vorsteher Weißenhorner legte dem Gottesdienst ein Textwort aus Johannes 1, Verse 6 und 7 zugrunde: "Es war ein Mensch, von Gott gesandt, der hieß Johannes. Der kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeuge, auf dass alle durch ihn glaubten."
Der Vorsteher ging darauf ein, Dass Johannes der Täufer von Gott auserwählt war, um die Menschen auf die Ankunft Jesus Christus vorzubereiten, daher ist seine Person auch in der Adventszeit von großer Bedeutung.
Johannes der Täufer mahnte die Menschen zur Buße. Um schlussendlich von Gott angenommen zu werden, ist die Erfüllung seines Willens eine Grundvoraussetzung. Zudem hatte er die Gegenwart von Jesus Christus als Lamm Gottes verkündet (Sinnbild das sich auf das Passahlamm und die Errettung der Erstgeborenen durch das Blut des Lamms bezieht - vgl. 2. Mose 12).
Der Vorsteher wieß darauf hin, dass Jesus Christus das Licht sei, der uns Gott und dessen Willen erkennen lasse.
Im Anschluss an die Predigt fand die Heilige Wassertaufe statt. Ein Kind aus dem Kreis der Gemeinde wurde getauft und somit in den Bund Gottes aufgenommen.
Für den feierlichen musikalischen Rahmen sorgte der Gemeindechor und das Orchester.