Am Sonntag den 09. April besuchte Apostel Hans-Jürgen Bauer zum Palmsonntag die Gemeinde Mindelheim. Zu diesem Gottesdienst waren auch die Nachbargemeinden Bad Wörishofen und Buchloe eingeladen. Als Grundlage der Predigt diente ein Bibelwort aus dem Markusevangelium Kapitel 11, Vers 17. „Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: Mein Haus soll ein Bethaus heißen für alle Völker, ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“
Nach dem Eingangsgebet und der Bekanntgabe des Bibelwortes erfolgte eine Bibellesung aus Matthäus 21, 1-11.
Zu Beginn seines Dienens ging der Apostel auf die Bibellesung ein. Der Apostel wünschte, dass trotz unterschiedlichen Lebenssituationen dieses „Hosianna“ in den Herzen aller Christen bleiben soll, auch wenn nicht alle Erwartungen und Wünsche so in Erfüllung gehen, wie man es sich persönlich vorstellt.
In seinen Ausführungen ging der Apostel auf die damaligen Geschehnisse ein, was Jesus veranlasste die Händler und Besucher aus dem Tempel hinauszutreiben und was er von seinen damaligen Zeitgenossen erwartete bzw. von seinem erwählten Volk heute erwartet.
Der Tempel soll der Ort sein, wo Gott wohnt und wo man Gott begegnen kann. Auch soll dies ein Ort der Gemeinschaft von Glaubenden und ein Ort des persönlichen Erlebens mit unserem himmlischen Vater sein.
Darüber hinaus soll der Tempel ein Bethaus für alle Menschen sein, indem man Gott verherrlicht. Die Begegnung mit unserem großen Gott soll mit Demut, Vertrauen, Glauben und Beständigkeit erfüllt sein.
Zur weiteren Wortverkündigung wurde Bezirksältester Klaus Keck gerufen.
Der Gottesdienst erhielt noch ein besonderes Gepräge, da der Vorsteher der Gemeinde, Hirte Dieter Zech mit seiner Ehefrau den Segen zur Silbernen Hochzeit gespendet bekommen haben.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch den gemischten Chor der eingeladenen Gemeinden und dem Orchester der Gemeinde Buchloe.