Bischof Volker Keck führte den Gottesdienst zum dritten Advent in der Gemeinde Vöhringen durch. Er stellte die Vorfreude auf das bevorstehende Weihnachtsfest und die Vorfreude auf das verheißene Wiederkommen Jesu Christi in den Mittelpunkt.
Die Gemeinde eröffnete den Gottesdienst mit dem bekannten Adventslied „Macht hoch die Tür“. Die freudige Erwartung des Herrn steht in diesem Lied ganz besonders im Mittelpunkt.
Bezugnehmend auf das Chorlied „Es lag in Nach und Graus…“ und die darin enthaltene Textstelle „Er hat auf Erden Großes getan“ ging Bischof Keck auf große Taten Gottes in der Vergangenheit ein. Auch in der Gegenwart tue Gott Großes insbesondre durch die Sündenvergebung, das Heilige Abendmahl, Gottes Wort und seinen Segen. Für die Zukunft habe Jesus seine Wiederkunft verheißen. Damit werde auch Großes geschehen. Lobpreis, der in diesem Lied ebenfalls thematisiert werde, passe gut in die Adventszeit. Lob gebühre Gott der mit seinem Sohn viel Licht in die Welt gebracht hat.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Lukas 2, Vers 25 zugrunde: „Und siehe, ein Mensch war in Jerusalem mit Namen Simeon; und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der Heilige Geist war auf ihm.“
Bischof Keck stellte in seiner Predigt vier zentrale Eigenschaften von Simeon in den Mittelpunkt. Simeon war gerecht, gottesfürchtig, geduldig und der Heilige Geist war auf ihm. Wie lassen sich diese positiven Eigenschaften auf die heutige Zeit übertragen? Dazu sagte Bischof Keck:
Bezirksvorsteher Klaus Keck und Bezirksevangelist Markus Rehle wurden zu weiteren Predigtbeiträgen an den Altar gerufen.
In der Vorbereitung zur Sündenvergebung und Heiligem Abendmahl rief Bischof Keck dazu auf aufeinander vergebungsbereit zuzugehen. Gott reiche einem jeden in Liebe seine Hand. Man müsse ihm nur entgegen gehen und so auch seinem Nächsten die Hand zur Vergebung reichen.
Die Adventszeit wurde auch im Kirchencafé im Anschluss an den Gottesdienst gefeiert.