Gläubige aus den Neuapostolischen Kirchengemeinden Babenhausen, Illertissen, Krumbach und Vöhringen versammelten sich am Sonntag, 25. Januar 2026, zum Gottesdienst in Illertissen, in dessen Mittelpunkt das erste Zeichen Jesu stand.
Grundlage des Gottesdienstes waren die Verse 9 bis 11 aus Johannes 2 „Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten’s, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.“
Durchgeführt hat den Gottesdienst der Bezirksvorsteher des Kirchenbezirkes, Klaus Keck, für den erkrankten Bischof Jürgen Gründemann.
Der Bezirksvorsteher appellierte in Bezug auf die Passage „Die Jünger glaubten“, dass auch heute Jesus an- und aufgenommen werden solle. Als kein Wein mehr da war, habe es Maria wahrgenommen und die Diener hätten die Wasserkrüge gefüllt – auch die Menschen sollen heute ein wahrnehmendes mitfühlendes Herz haben und dieses von Gottes Geist füllen lassen. In Bezug auf den erst am Ende des Festes gereichten guten Wein sagte er, bei persönlichen Problemen sollen Gläubige von Gott nicht sofort eine Antwort einfordern, sondern Geduld auf Gottes Antwort zeigen.
Nicht die Schuldfrage stand im Mittelpunkt, sondern die Lösung des Weinmangels, führte in seinem Predigtbeitrag der stellvertretende Bezirksvorsteher Markus Rehle aus. Wenn man die Aussage von Maria „Was er euch sagt, das tut.“ umdrehe, komme eine christliche Aufgabe zum Ausdruck: Was er euch tut, das sagt.
Zu weiteren Wortbeiträgen wurden die Leiter der Kirchengemeinden Illertissen und Babenhausen aufgerufen. Der Gottesdienst wurde von Orchester und Chor musikalisch umrahmt.