Die Gemeinden Babenhausen, Illertissen, Krumbach und Vöhringen freuten sich am Sonntag, den 07. September 2025, mit dem Leiter der Gebietskirche Süddeutschland, Michael Ehrich, Gottesdienst zu feiern.
Die Bibelverse 17 bis 19 aus Lukas 17 „Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn rein geworden? Wo sind aber die neun? Hat sich sonst keiner gefunden, der wieder umkehrte, um Gott die Ehre zu geben, als nur dieser Fremde? Und er sprach zu ihm: Steh auf, geh hin; dein Glaube hat dir geholfen.“ bildeten die Grundlage dieses Festgottesdienstes.
Zur Geschichte über die zehn Aussätzigen führte der Bezirksapostel aus, diese haben Jesu um Hilfe gebeten. Dieser verwies sie jedoch an die dafür autorisierten Priester. Nachdem die Aussätzigen durch sie Heilung erfahren hatten, kam ein Mann aus dem Volk der Samaritaner, auf das die Juden herabblickten, zurück zu Jesus. Dieser habe nicht nur Heilung, sondern durch seinen Glauben auch Heil gefunden.
Dies bedeute für die Gläubigen heute sich Jesu zuzuwenden – nicht nur punktuell, sondern fundamental Jesu nachzufolgen. Der Herr mache deutlich, dass Nachfolge eine ernste Angelegenheit sei. Nachfolge bedeute heute konkret
- das Wesen Jesu anzuziehen, in dieses hinein zu wachsen
- das Doppelgebot der Liebe zu erfüllen
- Zurücklassen von Gewohnheiten
- das Evangelium auch den Mitmenschen zu verkündigen
- Beständig bleiben
Die Menschen sollen sich fragen: „Was hindert mich bedingungslos nachzufolgen?“
Der Bezirksapostel betonte aber, dass der Herr auch vom Lohn der Nachfolge spreche. Gottesdienste sollen nicht nur als Ermahnung wahrgenommen werden, sondern immer wieder als Bestätigung für Gelungenes.
Predigtbeiträge erfolgten zuerst durch Apostel Volker Keck, Leiter des Apostelbereichs Ulm, und anschließend vom Bezirksvorsteher des Kirchenbezirkes Kempten, Gerhard Keck.
Im Anschluss an die Verkündigung der Sünden erfolgte die Feier des Heiligen Abendmahls für die Gottesdienstbesucher und darauffolgend für die Verstorbenen.
Nach diesen Handlungen wurde für die Gemeinde Illertissen ein weiterer Diakon ordiniert.
Der Gottesdienst wurde in die nicht vor Ort anwesenden Gemeinden des Kirchenbezirkes durch Bild und Ton übertragen.