Die Gläubigen aus den Gemeinden Illertissen und Vöhringen erlebten am Sonntag, den 24. März 2019, einen Gottesdienst mit Heiliger Versiegelung und Ruhesetzung.
Apostel Bauer stützte seine Predigt auf das Bibelwort „Die Liebe hört nimmer auf, wo doch das prophetische Reden aufhören wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören wird. Denn unser Wissen ist Stückwerk und unser prophetisches Reden ist Stückwerk. Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.“ aus 1. Korinther 13, 8-10.
Der Apostel fasste den Anfang des vorgelesenen Textes aus der Bibel zusammen: Die Liebe vergehe als Einziges nie - alles Andere sei vergänglich.
Dass unsere heutige Erkenntnis noch Stückwerk sei, veranschaulichte er zum einen an dem Beispiel des Opferns. Bereits als Kind werde man gelehrt, dem Herrn Opfer zu bringen. Mit zunehmendem Alter und damit verbundenem Erkenntnisgewinn tue man dies weiterhin, jedoch auch immer mehr aus Dankbarkeit. Wir könnten heute auch noch nicht erkennen, was Gott alles lenke. Wir wissen nicht, wie oft Gott unseren Nächsten getröstet habe, nachdem wir diesen verletzt hatten.
Daran erkennen wir die Liebe Gottes zu uns.
Durch den Heiligen Geist haben wir bereits heute alles was wir brauchen. Wenn wir den Heiligen Geist in uns wirken lassen, dann werden wir immer weiter in die Erkenntnis geführt werden.
In seinem folgenden Predigtbeitrag unterstrich Bezirksvorsteher Klaus Keck, dass Gottes Liebe immer da ist. Bereits den ersten Menschen sagte er nach dem Sündenfall zu, dass er einen senden werde, der der Schlage den Kopf zertreten werde.
Im Anschluss an die Freisprache von der Sünde, spendete der Apostel drei Kindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Danach war die versammelte Gemeinde eingeladen Heiliges Abendmahl zu feiern.
Apostel Bauer versetzte in diesem Gottesdienst einen Diakon und einen Priester in den wohlverdienten Ruhestand. Er drückte ihnen und auch ihren Ehefrauen seinen besonderen Dank für ihren Dienst aus.