An Christi Himmelfahrt, 09.Mai 2024, feierte Bischof Gründemann den Gottesdienst in Illertissen. Eingeladen war auch die Gemeinde Vöhringen.
Für den Gottesdienst verwendete der Bischof den Bibeltext aus Lukas 24, 50 und 51: „Er führte sie aber hinaus bis nach Betanien und hob die Hände auf und segnete sie. Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel.“
An diesem hohen christlichen Festtag fand vor Beginn der Predigt eine Lesung aus der Bibel statt. Vorgetragen wurden aus Lukas 24 die Verse 44 bis 53.
Der Bischof wies in seiner Predigt darauf hin, Jesus habe sich nach seiner Auferstehung gezeigt: Ich bin da! Und er sagte zu den Jüngern: „Ich bin bei Euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matth 28, 20). Dies sei er auch heute noch durch die Sendung des Heiligen Geistes. In biblischen Beschreibungen habe die Wolke mehrfach eine herausragende Stellung. Eine zu Jesus Himmelfahrt besagt, er ward aufgehoben und eine Wolke nahm ihn vor ihren Augen weg. Diese göttliche Wolke umgebe uns auch heute noch.
In Bezug auf die Segnung erinnerte er an die alte Weisheit, „An Gottes Segen ist alles gelegen.“ Gottes Segen komme aus dem Glauben und zeige sich in der Nachfolge, der Wiedergeburt aus Wasser und Geist, darin Gottes Nähe zu spüren und Vergebung zu erhalten. All das, was Gläubige bräuchten um als Braut würdig zu sein.
Bezirksvorsteher Keck sagte in seinem Predigtbeitrag Jesus erlebte Erhöhung, aber vorher auch Erniedrigung. Er erniedrigte sich selbst als er auf die Erde kam. Die Gläubigen wollen sich mit ihrer Himmelfahrt beschäftigen und appellierte den Schlusssegen, der am Ende der Gottesdienste gespendet werde, mitzunehmen.
Priester Desef zeigte in seinem Predigtteil auf, dass Jesus nach seiner Auferstehung nur noch eine relativ kurze Zeit auf Erden war. Jesus wusste genau, welche Zeit für die Jünger und Menschheit ausreichend war. Gott wisse genau, was Gläubige bräuchten.
Die Predigt beendete der Bischof mit der Zusage, Jesus gebe, was Menschen zum Seelenheil bräuchten – „bauen“ müsse jeder aber selber.