Am zweiten Adventssonntag versammelte sich die Jugend des Bezirks zu einem besonderen Gottesdienst in Babenhausen, der von einer zentralen, tiefgehenden Frage geprägt war. Als Dienstleiter konnte der stellvertretende Bezirksvorsteher Markus Rehle begrüßt werden.
Er legte seiner Predigt das Bibelwort aus 1. Mose 3,9 zugrunde: „Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du?“
In der Predigt wurden verschiedene Lebensbereiche beleuchtet:
Ein zentraler Aspekt der Predigt war die Überlegung, warum Adam sich damals versteckte. Markus Rehle stellte der Jugend die Frage: „Ist Gott für dich jemand, vor dem man Angst haben muss und vor dem man sich verstecken sollte?“ Er machte deutlich, dass Gott nicht sucht, um zu strafen, sondern um die Gemeinschaft wiederherzustellen.
Auch das Thema Überforderung kam zur Sprache.
Gott fordert keine fehlerlose Leistung, sondern ein aufrichtiges Herz. Der Dienstleiter rief dazu auf, sich an die Momente zu erinnern, in denen man bereits konkret den liebenden Gott erfahren hat. „Gott ist kein ferner Beobachter, sondern ein liebender Vater“, so die Botschaft.
Zum Abschluss richtete Markus Rehle den Blick nach vorne: "Welche Bedeutung hat Gott für deine Zukunft?" Die Antwort auf die Frage entscheidet maßgeblich darüber, wie wir unseren weiteren Lebensweg gestalten
Mit weiteren Wortbeiträgen wirkten Diakon David Keck und Bezirksjugendleiter Jörg Höpfl mit.
Der Gottesdienst ließ die Jugendlichen mit dem bestärkenden Gefühl zurück, dass Gottes Ruf „Wo bist du?“ kein Verhör ist, sondern ein Angebot, das Leben neu auf ihn auszurichten.