„Jesus ist mit im Boot“ – Ein stärkender Gottesdienst zum Abschluss des Konfirmanden-Wochenendes. Den feierlichen Höhepunkt und Abschluss des Wochenendes in Weitnau bildete der gemeinsame Gottesdienst am Sonntag. Grundlage war das Bibelwort aus Matthäus 8, 25–26, welches die Stillung des Sturms beschreibt.
Im Textwort heißt es: "Und sie traten zu ihm, weckten ihn auf und sprachen: Herr, hilf, wir verderben! Da sagte er zu ihnen: Ihr Kleingläubigen, warum seid ihr so furchtsam?, und stand auf und bedrohte den Wind und das Meer; und es ward eine große Stille."
In der Predigt durch Priester Jörg Höpfl wurde das Bild von „Jesus im Boot“ auf den Alltag der Jugendlichen übertragen. Das Lebensschiff eines jungen Menschen ist heute oft mit „Stürmen“ konfrontiert: Leistungsdruck in der Schule, Sorgen um die Zukunft, Streit oder auch Krankheit. Die Botschaft des Gottesdienstes war klar und ermutigend: wir dürfen Jesus als Steuermann in unser Lebensschiff nehmen. Er hält das Steuer fest in der Hand, auch wenn die Wellen hochschlagen.
Im weiteren Verlauf wurde Priester Loncsarzky zum Wortbeitrag aufgerufen.
Ein zentraler Gedanke blieb den jungen Jugendlichen besonders im Gedächtnis: „Sage Gott nicht, wie groß deine Sorgen sind, sondern sag deinen Sorgen, wie groß Gott ist.“ Mit diesem Vertrauen im Gepäck – dass man Sorgen, Streit und Druck hinter sich lassen kann, weil Jesus mit im Boot ist – traten die Jugendlichen gestärkt den Heimweg an.