Einen besonderen Gottesdienst erlebten die Gemeinden Aitrach, Babenhausen, Bad Wurzach, Leutkirch in der Gemeinde Kirchdorf am 20. Mai. Unter der Leitung von Apostel Volker Keck stand der Abend im Zeichen eines der bekanntesten Berichte aus dem Johannesevangelium: der wundersame Fischfang (Johannes 21,5.6).
„Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden” – mit diesen Worten Jesu entfaltete der Apostel das Bild der Kirche Christi: das Boot als Gemeinde, das Netz als das Evangelium, die Fische als all jene Menschen, die Gott zur Errettung berufen hat.
Im Mittelpunkt der Predigt stand die Ermutigung, nicht aufzugeben – auch dann nicht, wenn Bemühungen erfolglos scheinen, Gemeinden kleiner werden und die Resonanz auf das Evangelium nachlässt. Christus ruft seine Kirche auf, das Evangelium weiterhin in Wahrheit, in Liebe und im Glauben zu verkündigen – nicht um Beifall zu ernten, sondern um zum Heil anderer beizutragen.
Eine besondere Botschaft galt dem Missionsauftrag: Die Menschen, die Gott erwählt hat, sind vielleicht noch weit entfernt von unserem Glauben und unserer Gemeinschaft. Umso mehr liegt es an jedem einzelnen, auf sie zuzugehen – im Alltag, in der Familie und in der eigenen Umgebung.
Zu einem Predigtbeitrag wurde der stellvertretende Bezirksvorsteher Markus Rehle gerufen. Ein besonderes Gepräge hatte der Gottesdienst darin, dass einem Kleinkind und einem Erwachsenen das Sakrament der heiligen Versiegelung gespendet wurde.