Am Mittwoch, den 24. Juni 2026, diente erstmals der am vorausgegangenen Sonntag durch den Stammapostel beauftragte neue Bezirksapostel in der Gemeinde Memmingen. Zu diesem Gottesdienst waren alle Gemeinden des Kirchenbezirks sowie die Vorsteher mit ihren Partnerinnen und Partnern aus dem Apostelbereich Ulm eingeladen.
Der Bezirksapostel legte seiner Predigt das Wort aus Apostelgeschichte 2, Vers 42 zugrunde: „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet.“
Bezugnehmend auf das Lied des Bezirkschores „Wie fein und lieblich“ erinnerte Bezirksapostel Rheinberger daran, dass Jesus sich gerne in Bethanien aufhielt. Dort fand er einen Ort, an dem er Mensch sein konnte – ein Bild dafür, dass auch die Gemeinde ein Ort sein soll, an dem Christus wohnen kann.
Zum Textwort verlas der Bezirksapostel die Übersetzung der Gute Nachricht Bibel 2018: „Sie alle widmeten sich eifrig dem, was für sie als Gemeinde wichtig war: Sie ließen sich von den Aposteln unterweisen, sie hielten in gegenseitiger Liebe zusammen, sie feierten das Mahl des Herrn, und sie beteten gemeinsam.“
Daraus leitete er folgende Gedanken ab:
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls, ordinierte der Bezirksapostel einen Priester für die Gemeinde Illertissen und einen Diakon für die Gemeinde Bad Wurzach. Es folgen Schlußgebet und Segen.
Musikalisch begleiteten Orgel, Bezirkschor und Bezirksorchester den Gottesdienst. Einen besonderen Willkommensgruß vor dem Gottesdienst bereitete der Vorsteher-Chor des Apostelbereiches mit dem Lied "Herr hilf mir das ich nicht verlier, was ich aus Gnad empfangen".