Unterwegs für die Bewahrung der Schöpfung und 20-jähriges Bestehen ACK Memmingen
Am 25. September 2026 lud die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Memmingen zu einer ökumenischen Schöpfungsandacht mit einem Stationenweg durch die Memminger Altstadt ein. Christinnen und Christen verschiedener Konfessionen machten sich gemeinsam auf den Weg, um über die Schöpfung, ihre Schönheit und ihre Gefährdung nachzudenken.
Im Mittelpunkt stand das Element „Luft“. An verschiedenen Stationen wurde das Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet:
Die Luft als Grundlage allen Lebens, Sturm und Wind mit ihren Kräften und Auswirkungen, aber auch die zwischenmenschliche "Atmosphäre“. Auf der geistlichen Ebene ging es um das Wirken Gottes in seiner Schöpfung, um Jesus Christus und den Heiligen Geist.
Gemeinsam beten und Verantwortung übernehmen
Freude und Dankbarkeit über die Schöpfung standen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die Bitte um Bewahrung und die Verantwortung des Menschen für das, was ihm anvertraut ist.
Die Beiträge an den Stationen wurden durch gemeinsame Lieder und Wechselgebete ergänzt. Der Chor der Neuapostolischen Gemeinde Memmingen trug mit seinen musikalischen Beiträgen zu einer besonderen Atmosphäre bei.
An den Stationen wirkten Vertreter verschiedener Kirchen und Gemeinschaften der ACK Memmingen mit. Für die Neuapostolische Kirche der Vorsteher der Gemeinde Memmingen, Erich Weißenhorner, sowie Volker Schulte-Derne.
Den Abschluss des Stationenweges bildete die ökumenische Andacht an der Kirche St. Johann am Marktplatz. Sie wurde von Dekanin Claudia Schieder (evangelisch-lutherisch) und Stadtpfarrer Pater Joshy Palakunnel (katholisch) gestaltet.
20 Jahre ACK Memmingen
Im Anschluss an die Schöpfungsandacht wurde im Pfarrgarten von St. Johann das 20-jährige Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Memmingen gefeiert.
Zwei Jahrzehnte ökumenischer Zusammenarbeit waren geprägt von Offenheit, gegenseitiger Wertschätzung und einem freundschaftlichen Miteinander. Gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen – unter anderem das "Gebet für verfolgte Christen" und die „Nacht der Kirchen“ – haben die Begegnung und das gegenseitige Verständnis der verschiedenen Kirchen in Memmingen gefördert.
Die Cityseelsorge Memmingen hatte den Pfarrgarten liebevoll vorbereitet und für eine angenehme Atmosphäre mit Sitzgelegenheiten und Stehtischen gesorgt. Bei Gesprächen und Begegnungen klang der gemeinsame Abend aus.
Die Schöpfungsandacht hat einmal mehr gezeigt: Ökumene lebt vom gemeinsamen Unterwegssein, vom Zuhören, vom Gebet und von der Bereitschaft, Verantwortung für Gottes Schöpfung zu übernehmen.