Am Sonntag den 12. März gab es einen besonderen Grund zur Freude. Bischof Gründemann hielt einen Gottesdienst in der Gemeinde Illertissen. Eingeladen waren auch die Gemeinden Vöhringen und Wain.
Der Bischof legte seiner Predigt ein Wort zugrunde, das in Johannes 14 Vers 6 steht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.
Der Bischof beschrieb in seiner Predigt den Weg zu Gott an Hand biblischer Begebenheiten.
Zunächst im Gespräch mit Martha als Jesus ans Grab von Lazarus kam: „Habe ich dir nicht gesagt: Wenn Du glaubst, wirst Du die Herrlichkeit Gottes sehen“ (Johannes 11, 40). Gläubige können schon heute die Herrlichkeit Gottes sehen.
Desweiteren: Errege keinen Anstoß in Deiner Umgebung. Dazu heißt es in 1. Korinther 10, 31-33: „Ob ihr nun esst oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu Gottes Ehre. Erregt keinen Anstoß, weder bei den Juden noch bei den Griechen noch bei der Gemeinde Gottes, so wie auch ich jedermann in allem zu Gefallen lebe und suche nicht, was mir, sonder was vielen dient, damit sie gerettet werden.“ Das sei ein sehr hoher Anspruch an alle.
Wann folgt man dem Weg Gottes? Wenn man das Evangelium Jesu Christi lebt und praktiziert.
In Bezug auf die Teilaussage „Ich bin die Wahrheit“ ging der Bischof auf die Begebenheit von Jesus mit der Ehebrecherin und die darin getroffenen Aussage ein: „Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein auf sie“ (Joh. 8,7). Daraufhin gingen alle von dannen. Ob man in der heutigen Zeit auch so gehandelt hätte? Oft steht dabei oft die Selbstgerechtigkeit im Weg?
In diesem Gottesdienst rief der Bischof den Evangelist Neubig aus der Gemeinde Memmingen und den Bezirksvorsteher Keck zu einem Predigtbeitrag an den Altar.
Einleitend auf die Feier des Sakraments des Heiligen Abendmahls ging der Bischof noch auf das Gleichnis vom Weinberg ein. Alle bekommen den gleichen Lohn. Das bedeutet, dass alle das gleiche Erbe Gottes erhalten werden. Er schenkt allen die gleiche Gnade.